Weltanschauungsplattform

Der fünfte versuch Einen Blog zu schreiben, den Keiner liest.

10 Haushaltstipps, die verhindern, das du verrückt wirst

Das zweite Kind sind Zwillinge

Erstens:

Lass nur Freunde in die Wohnung. Niemals Besucher.

Zweitens:

Öl, Schokolade, Sauerstoff – alles geht zu Ende, der Haushalt nie. Nimm dir eine Zeitspanne vor, die du zum Aufräumen nutzen willst, niemals ein Projekt.

Falsch: Heute räume ich das Wohnzimmer auf.

Richtig: Ich räume jetzt genau eine Stunde im Wohnzimmer auf. Dann gibt es Kaffee.

Drittens:

Kinder sind der natürliche Feind der Ordnung.

Viertens:

Wenn du dennoch Kinder hast, verhindere, dass sie im Innenbereich spielen. Geh mit ihnen auf den Spielplatz, zu Freunden oder in den Wald.  Schick sie zur Oma. Aber lass sie niemals im Haus spielen.

Fünftens:

Wenn du Vier nicht verhindern kannst, sorge für großräumige Spielzeugkisten. Je nach Alter der Kinder befindet sich auf jeder ein Foto mit den Dingen, die dort hineingehören.

Sechstens:

Wenn die Kinder nicht aufräumen, kaufe Eis und iss es vor ihren Augen.

Siebtens:

Verringere die Anzahl der Teile pro Zimmer auf…

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Charlie Hebdo – Ein ganz kurzer EinWurf > 140 Zeichen

Die Postwurfsendung

Die Absurdität der aktuellen Diskussion in Medien und sozialen Netzwerken nach dem perfide-brutalen terroristischen Anschlag auf die Pressefreiheit unter den hashtags #JeSuisCharlie und #charliehebdo liegt für mich insbesondere darin, daß von ‘Gutmenschen’ und ‘Totaltoleranten’ jetzt Respekt ausgerechnet für die ‘religiösen Gefühle’ von islamistischen Fundamentalisten eingefordert wird, die selbst null Respekt gegenüber Andersdenkenden haben.

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#madebyUS

Meg

Es gibt einige Fakten, die ich im Laufe meines Lebens über Toleranz gelernt habe. Unter anderem, dass der Mensch grundsätzlich durchaus tolerant und neugierig ist. Bis zu dem Moment, indem er mit dem einen, bestimmten Thema konfrontiert wird, welches ihn an Gabelung des Toleranz-Weges bringt. Der Fußball-Trainer meines Bruders war stets sehr “tolerant” im Hinblick auf Homosexuelle in der Bundesliga, bis sich einer seiner Spieler outete. Das Ergebnis war, dass dieser junge Mann solange auf dem Feld noch mit “Scheinaufgaben” beschäftigt wurde, bis alle anderen geduscht haben.

Mit 13 Jahren kam ich auf eine deutsche Realschule. Nachdem sich meine Mitschüler davon überzeugt haben, dass auch ich zu der Spezies “Mensch” gehöre und aufrecht laufen kann, akzeptierten und tolerierten sie mich. Das dauerte exakt so lange, bis ich in Deutsch meine erste “1” schrieb und mein Lehrer der Klasse einen Vortrag über faule Deutsche und fleißige Ausländer hielt. Ihr könnt mir…

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Ruined my day, again

ndblckmlk

Shitstorms sind ein alter Hut, darüber wurde schon alles gesagt.
Ein anderes Phänomen des digitalen Lebens sind Menschen, die sich einfach über alles aufregen. Deren Motto lautet:

“Ich weiß nicht worum es geht, aber ich bin dagegen!”

Nun gibt es diese Spezies schon immer, offline sehr gerne an Stammtischen oder in anderen geselligen Kleingruppen, wo man sich austauscht, ins Reden kommt und sich die Gemüter erhitzen.
Im WWW ist diese Sache noch verlockender, kann man dort doch seinen aufgestauten Frust praktischerweise unter dem Deckmantel der Anonymität loswerden. Nicht selten werden hier Meinungen kundgetan, mit denen man in face-to-face-Gesprächen tunlichst hinterm Berg halten würde. Und dazu bedarf es keiner späten Stunde oder alkoholischer Getränke. Ranter sind einfach feige und eine Auswirkung der digitalen Gesellschaft, mit der wir leben müssen.

Vor einigen Tagen hat sich eine kleine Gruppe gebildet, in deren Zentrum der aktive Twitterer @Moltroff (seine Ideen zur Gedankenhehlerei findet…

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Warten

Eine kahle Kunststoffpflanze beherrscht die Raummitte. Eigentlich nur ein kahler brauner Stamm mit vereinzelt gruppierten länglichen Plastikblättern. Dieses Gebilde in der blauen Keramikschale mit Seramis Füllung soll wohl etwas wie ein Olivengehölz darstellen. Wobei diese ein Meter achtzig hohe Gebilde auch problemlos als moderne Kunst, als Darstellung der leiden Afrikas oder der Einsamkeit durchgehen würde.
Umrahmt wird diese Skulptur von vier, um ein imaginäres Quadrat aufgestellten Stahlrohrtischchen mit schwarzer Platte. Bauhaus. Eindeutig. Gropius hätte si nicht schlichter gestalten können. Mit den wild darauf verteilten Mietzeitschriften wirken sie unrealistisch und weit aus deplazierter als diese Art Möbelstück in einer Arztpraxis nur wirken kann.
Das gesamte Arrangement befindet sich in diesem schiefwinkligen, kleinen Wartezimmer, die mehrfach überstrichenen raufasertapezierten Wände wirken abgenutzt und Schäbig. Die Aluminiumfensterfront mit den geschwärzten Fugen und den spröden Dichtungen, den leicht verbogenen, mit Straßenstaub bedeckten Außenjalousien tragen ihren Teil dazu bei. Selbst das Keramikwaschbecken und der dahinter befindliche Fliesenspiegel wirken mehr grau als weiß, das Schränkchen darunter, eh nur ein Billiges, im krassen Gegenzug zu der gewollten Moderne kaum vereinbar, wirkt noch billiger. Der darüber befindliche Spiegel weißt zwar Kratzer aber nicht die Silberspiegeltypischen schwärzungen der Ränder auf. Einfachste Buche furnierte Fichte Bodensockelleisten sollen Spuren der Sitzmöbel an den Wänden verhindern, leiden aber trotz ihres geringen Alters erheblich unter der Belastung. Die verschmutzen Lammellenvorhänge aus einem groben Leinenimitat mit den abgebrochenen Ecken und hängenden Ketten fallen schlapp und kraftlos. Deutliche Baumängel des achtziger Jahre Betonklotzes zeigen sich auch an der runden Säule welche sich in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes befindet. Der Versuch Farbe und wohlbefinden in diesen Raum zu bringen scheitert auch kläglich an den drei grell bunten Aquarellen die an der längsten Wand des Raumes an dünnen Nylonseilen von der deckennah montierten Aluminiumleiste hängen. Sie zeigen sehr stilisiert einen mediterranen Hof ein Alpenpanorama und mittig eine wohl toskanische blühende Hügellandschaft.
Die starren, müden Blicke der Patienten zeigen die Verzweiflung ob der schier endlosen Gefangenschaft in diesem vorhof der Wartezimmerhölle.
Mittendrin, sich umblickend dieser, zugegebenermaßen schlecht rasierte Mittdreißiger. Der einzige der in endloser Folge Buchstaben auf einem winzigen Display in eine Form bringt, mit der er versucht seinen Mitmenschen die pure Verzweiflung einer schier niemals enden wollenden Wartezeit zu beschreiben, welche viele bestimmt schon in die nächste Krankheit, in eine Psychose oder den möglichen Zusammenbruch des zentralen Nervensystems getrieben hätte.

Darf’s noch ein bisschen mehr sein?

Ich mag wohl den Titel.

Aber er passt ja auch so schön.
Dann bleibt er wohl erhalten.
Bis zum nächsten “Darf’s ein bisschen mehr sein?”

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Und dann fängt man wieder an. 

Einmal was geschrieben, kann man weiterschreiben, Gedanken fassen, ablegen. Dieses in Worte fassen. 

Ja es ist gut, es soll so bleiben. 

Nicht täglich aber häufiger als ein mal im Monat. 

Und solange es sprudelt lasse ich es laufen. 

 

Nun

Nun sitze ich da. 

Ein wenig zu müde, nichts neues in letzter Zeit, mit meinen Gedanken. 

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. 

Ja, es ist viel passiert, deshalb ja auch, aber dazu ein anderes mal. 

Gedankenmüllhalde das ist es, das soll es sein. 

Twitter nicht der rechte Platz, da muss zuvor selbst zu viel aufnehmen, kann zu wenig loslassen. 

Frei schreiben. 

Das was ich wollte, was ich immer noch will. 

In meinem Stil. 

Mit meinen Worten. 

Ohne Einschränkungen. 

Zu müde zum Schreiben

Eigentlich ist jetzt der Moment an dem ich am liebsten all meine Gefühle und Gedanken auf ein mal raus lassen möchte. doch jetzt ist auch der Moment an dem ich einfach zu müde bin um überhaupt etwas raus zu lassen.

 

Nur so viel. 

Ich bin glücklich.

Ein neues leben ist ein Wunder.

Jedes mal.

Gedankengrab

Hier ist es, das Gedankengrab.

Hier schaffe ich es Gedanken zur Ruhe zu Betten.

Nicht das sie verloren wären,

jeder kann sie besuchen.

Sie sind hier.

Sie bleiben es.